Aufgrund des steilen Aufstiegs der Kreditkarte als eines der beliebtesten Zahlungsmittel weltweit, ist die Angebotspalette mittlerweile derart breit gefächert, dass vor der Unterzeichnung eines konkreten Kreditkartenvertrags die unbedingte Notwendigkeit besteht verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. …
Vollständigen Artikel lesen »Sie suchen eine neue Kreditkarte? Hier auf www.kreditkarten-ratgeber.de können Sie einen Kostenvergleich der verschiedenen Kreditkartenangebote durchführen. Aktuell sind im Kreditkarten-Vergleich zum Beispiel die Barclaycard New Visa, die "Gebührenfrei MasterCard Gold" der Advanzia Bank, die DKB VISA-Card, die Norisbank Kreditkarte sowie die easyCredit-Card der Teambank zum Vergleich gelistet. Ebenfalls integriert in unseren Kreditkartenvergleich ist die Visa World Card von ICS Cards, die GenialCard der Hanseatic Bank und die BarclayCard Kreditkarten "BarclayCard Green" und "Barclay cardNmore" sowie die gängigen Amex-Karten "American Express Gold", "American Business Gold Card" und die Premium-Kreditkarte "AmericanExpress Platinum Card". Neu außerdem: GermanWings Kreditkarten, die HypoVereinsbank Reise Card Gold sowie das LBB Goldkarten-Doppel und die MasterCards von Wüstenrot direct, der Valovis Bank und PAYANGO Prepaid.
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Wie funktioniert der Kreditkarten-Kostenrechner zum Vergleich verschiedener Angebote?
Unser Kreditkartenrechner hat aktuelle Daten zur Jahresgebühr und Auslandseinsatzgebühren der gängigen Kreditkartenangebote in einer Datenbank im Hintergrund gespeichert. Ebenso bestimmte Sonderregeln wie zum Beispiel, ob eine Kartengesellschaft ab einem gewissen Jahresumsatz mit der Kreditkarte die Jahresgebühr erlässt. Um nun zu ermitteln, welche Kreditkarte für Sie potentiell am günstigsten ist, müssen Sie angeben, wie hoch die mit der Karte getätigten Umsätze im Euroland sind (hier gibt es keine zu berücksichtigen "Auslandseinsatzentgelte"), und wie hoch der Jahresumsatz außerhalb der Euro-Zone durchschnittlich ist. Aus diesen beiden Angaben kann der Vergleichsrechner dann ermitteln, welche Kreditkarte am günstigsten für das gesetzte Einsatzszenario ist! Sie können dabei zusätzlich wählen, ob Sie nur Karten bestimmter Kartengesellschaften (VISA, MasterCard, Amex) sehen wollen. Ebenso ist es im Kartenvergleich möglich, nur Creditcards mit Status anzuzeigen (Goldkreditkarten, Platinkarten). Im Listenfeld "Zahlungsart" ist es darüber hinaus möglich, unseren Kreditkartenvergleich nur auf Angebote mit einer bestimmten Abrechnungsart einzuschränken. So können Sie zum Beispiel nur Angebote im Bereich "Prepaidkarten" vergleichen (Karten auf Guthabenbasis), oder zum Beispiel Karten mit Teilzahlungsfunktion, bei denen Sie die getätigten Umsätze über mehrere Monate hinweg zurückzahlen können.
Damit sie die Wünsche von ganz verschiedenen Kundengruppen erfüllen können, haben die Kreditkartenanbieter mittlerweile ganz verschiedene Arten von Kreditkarten auf den Markt gebracht. Diese unterscheiden sich in einzelnen Punkten voneinander, etwa bei den monatlichen Kosten, bei der Abrechnung oder bei der Einsetzbarkeit.
Grundsätzlich haben herkömmliche Kreditkarten eine Kreditfunktion, bei der der Inhaber der Karte über einen gewissen finanziellen Rahmen verfügen kann. Über ein eventuelles Guthaben hinaus kann man mit der Karte also Zahlungen vornehmen oder am Automaten Geld abheben. Abgerechnet wird bei einer Kreditkarte in der Regel einmal pro Monat, für den in Anspruch genommenen Betrag können dabei Zinsen anfallen. Die Höhe dieser Zinsen hängt von Bedingungen ab, die der Herausgeber der Karte dem Kunden einräumt.
Neben diesen herkömmlichen Kreditkarten gibt es sogenannte Co-Branding-Karten. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Kreditkarte, die ein Kreditinstitut oder der Kartenanbieter selbst gemeinsam mit einem anderen Unternehmen anbietet. Diese Variante wird zum Beispiel von großen Versandhändlern, Luftfahrtgesellschaften oder Einzelhandelskonzernen angeboten. Die Karten sind dabei in erster Linie auf die Bedürfnisse der eigenen Kunden zugeschnitten, diese profitieren bei einer Zahlung mit dieser Karte etwa von einem speziellen Rabatt oder von anderen Vergünstigungen. Auf diese Weise wird die Kundenbindung vergrößert, trotzdem lässt sich eine solche Co-Branding-Karte als gewöhnliche Kreditkarte genauso für andere Zahlungen einsetzen.
Die Miles & More Credit Card ist ein klassisches Beispiel für Co-Branding, hier zwischen der DKB Bank und Lufthansa Miles and More (Website-Screenshot miles-and-more-kreditkarte.com 21.05.2012)
Affinity Cards funktionieren ähnlich wie Co-Branding-Karten, allerdings unterstreicht der Inhaber hier seine Verbundenheit mit einem Verein oder einer ähnlichen Institution. Auf einer solchen Karte steht optisch das Symbol des jeweiligen Verbands im Vordergrund. Manchmal profitieren Inhaber einer solchen Affinity Card bei bestimmten Anbietern, etwa bei Sponsoren eines Vereins, von einem Rabatt, zudem kann ein Teil der Jahresgebühr dem Verein zugute kommen.
In den vergangenen Jahren haben sich neben diesen herkömmlichen Kreditkarten, bei denen Zahlungen erst im Nachhinein abgerechnet werden, auch die sogenannten Prepaid-Karten etabliert. Dieses Geschäftsmodell hat sich vorher vor allem bei Mobiltelefonen etabliert. Genau wie auf dem Handy-Markt wird bei einer Prepaid-Kreditkarte zunächst ein gewisses Guthaben “aufgeladen”, anschließend kann der Inhaber dann Zahlungen im Rahmen dieses Guthabens vornehmen. Eingesetzt werden können diese Karten wie eine gewöhnliche Kreditkarte, allerdings eben nur so lange, bis das Guthaben verbraucht ist. Vor dem nächsten Einsatz muss Geld auf das Kartenkonto übertragen werden.
Weltweit gibt es insgesamt vier große Gesellschaften, die als Anbieter von Kreditkarten auftreten: VISA, MasterCard, AmericanExpress und DinersClub. Deren Namen haben die meisten Verbraucher zumindest schon einmal an den Akzeptanzstellen gelesen. Unterschiede zwischen den Kreditkartengesellschaften bestehen vor allem in der Art, wie diese auf dem Markt agieren. Sowohl Visa als auch Mastercard arbeiten in erster Linie mit Partnerinstituten zusammen, von denen diese Karten herausgegeben werden. Auf der Karte ist dann neben dem Visa- oder Mastercard-Logo auch das des jeweiligen Partners zu finden. Das Geschäftsmodell der beiden anderen großen Anbieter, American Express und Diners Club, unterscheidet sich ein wenig. Diese beiden Firmen bieten in erster Linie Karten an, die von ihnen selbst herausgegeben werden.
Da die Konkurrenz zwischen den vier großen Anbietern groß ist, haben alle Unternehmen ganz verschiedene Angebote im Programm. Für Kunden bedeutet das, dass sie sich für eine Variante entscheiden können, die ihren Bedürfnissen besonders gut entspricht. Einige Nutzer achten beispielsweise auf eine möglichst geringe Grundgebühr, da sie ihre Karte ohnehin nur sehr selten nutzen. Andere Inhaber einer Kreditkarte wickeln fast jede Zahlung damit ab; für sie gibt es sogar Angebote, bei denen sie eine Rückzahlung erhalten, die abhängig vom Jahresumsatz ist.
Beim Bezahlen kommt es ganz allgemein auf das Geschäft an, in dem man mit seiner Karte bezahlen möchte. Viele Firmen erlauben es ihren Kunden, mit allen gängigen Kreditkarten zu zahlen, einige Unternehmen beschränken die Zahlung dagegen auf einen oder zwei Anbieter. Welche Anbieter akzeptiert werden, ist in Geschäften meist gut sichtbar an der Kasse zu sehen. Online-Händler werben im Internet oft schon auf der Startseite, spätestens aber beim Bezahlvorgang mit den Logos der Anbieter, die sie akzeptieren.
Wie bereits erwähnt werden Kreditkarten nicht nur von den vier großen Gesellschaften herausgegeben, sondern von einer ganzen Reihe anderer Unternehmen. Dazu zählen in erster Linie Banken und Kreditinstitute, aber auch Unternehmen wie Hotelketten, Fluggesellschaften oder Online-Händler treten selbst als Kartenherausgeber auf.
Banken bieten eine Kreditkarte in der Regel in Verbindung mit dem Girokonto an. Besonders Kunden, die nur selten eine Kreditkarte benötigen, kommt ein solches Angebot sehr entgegen. Sie müssen sich nicht darum kümmern, ein eigenes Konto für die Abrechnung bei der Kreditkartengesellschaft anzulegen, die Ausgaben werden einmal monatlich direkt vom Girokonto abgebucht. Natürlich erhält man eine monatliche Abrechnung, diese dient jedoch lediglich der Kontrolle. Darüber hinaus haben viele Banken attraktive Angebote für Kunden, die eine zusätzliche Kreditkarte beantragen. Dazu zählen zum Beispiel das kostenlose Abheben von Bargeld im Ausland, niedrige Gebühren bei Zahlungen mit der Karte oder günstige Versicherungen von Kooperationspartnern.
Andere Unternehmen, die Kreditkarten herausgeben, wickeln den damit verbundenen Zahlungsverkehr in der Regel nicht selbst ab. Dies wird teilweise über eine eigene Bank erledigt, wie es zum Beispiel bei Autoherstellern mit einem konzerneigenen Kreditinstitut der Fall ist. Andere Anbieter kooperieren direkt mit einem Kreditkartenanbieter, der die Abwicklung übernimmt; solche Angebote kommen in den meisten Fällen von Visa oder Mastercard. Wer in erster Linie Zahlungen bei einem bestimmten Anbieter mit seiner Kreditkarte abwickeln möchte, erhält mit dieser Variante oft attraktive Rabatte und Vergünstigungen, während die Karte zugleich jederzeit als herkömmliches Zahlungsmittel eingesetzt werden kann.
Neben den jährlichen Kosten sowie der Höhe der Gebühren gibt es noch weitere Punkte, die man beim Vergleich unterschiedlicher Angebote beachten sollte. Viele Herausgeber bieten mit der Karte zusätzliche Leistungen an. Dazu zählen zum Beispiel kostenlose oder günstige Versicherungen bei Auslandsreisen oder kostenlose Auszahlungen an Geldautomaten im Ausland. Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Angebote gibt es keine Empfehlung, welche Kreditkarte im Einzelfall am besten geeignet ist. Dazu sollte man sich zunächst Gedanken über die Nutzung der Karte machen und anschließend verschiedene Angebote miteinander vergleichen.
Kreditkartenvergleich: Welche Kreditkarte ist am günstigsten für Sie? (© Dreamstime)
Die Valovis Premium MasterCard ist eines von mehreren Kreditkartenangeboten der Valovis Bank mit Firmensitz in Essen und einer zweiten Geschäftsstelle in Neu-Isenburg, welche das Institut zugleich als Anschrift für die postalische Kontaktaufnahme angibt. Das Geldinstitut wurde ursprünglich als Bank für den Handel gegründet und übernahm Anfang 2011 zusätzlich das Privatkundengeschäft der vormaligen KarstadtQuelle Bank. Die Kreditkartenangebote der Valovis Bank sind nicht daran gebunden, dass der Kunde ein Girokonto beim entsprechenden Bankhaus unterhält.
Eine MasterCard ist als Kreditkarte für den Nutzer sinnvoll, da die Karten dieser Gesellschaft von den meisten deutschen und europäischen Geschäften ebenso wie von vielen ausländischen Unternehmen angenommen werden. Die Premium MasterCard der Valovis Bank zeigt ein modernes Design mit weißen Quadraten auf schwarzem Hintergrund.

Valovis Premium MasterCard Website (Screenshot www.valovisbank.de/karten/mastercard/premium-mastercard/ am 18.04.2013)
Die Valovis Bank gibt die Premium MasterCard in der Grundform dauerhaft ohne Berechnung eines Jahresentgelts aus. Alternativ können Kunden mit hohen Umsätzen sich für eine Kartenvariante mit einer Rückvergütung von einem halben Prozent der mit der Karte bezahlten Rechnungen entscheiden. Für eine Premium MasterCard der Valovis Bank mit einer Einkaufsrückvergütung fällt jedoch ein monatliches Entgelt an, so dass sich diese nur für häufig mittels ihrer Karte bezahlende Nutzer rentiert. In allen Fällen berechnet die Valovis Bank den Kreditkartennutzern ein Auslandsentgelt für Zahlungsvorgänge außerhalb des Euro-Währungsraumes. Weitere Kosten fallen dem Inhaber einer MasterCard der Valovis Bank für die Barabhebung an einem Geldautomaten oder am Bankschalter an.
Die Valovis Bank erlaubt ihren Kunden, das Kreditkartenkonto einer Premium MasterCard im Guthaben zu führen. Ein solches Verhalten ist vor allem bei geplanten größeren Anschaffungen, deren Kaufpreis höher als der eingeräumte Verfügungsrahmen ausfällt, sinnvoll. Des Weiteren bietet sich das Kreditkartenkonto als Alternative zu einem Tagesgeldkonto an, zumal die Verzinsung in etwa so hoch wie der für Tagesgeldkonten übliche Zinssatz ausfällt. Eine Begrenzung der Guthabenhöhe nimmt die Valovis Bank nicht vor, sondern sie erhöht bei großen Kontoguthaben den Zinssatz deutlich.
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